Film- und Rezepttipps für die kalten Tage

Filmempfehlungen und passende Rezepte für die schönste Zeit des Jahres aus dem Callwey Team

Die Vorweihnachtszeit hat uns mittlerweile auch voll im Griff und während ein Teil des Teams schon alle Weihnachtsgeschenke und die Zutaten fürs Plätzchenbacken besorgt hat, versucht das restliche Team noch schnell alle Vorbereitungen für den 1. Advent abzuschließen. Doch eines haben wir alle gemeinsam, nach dem langen und heißen Sommer, freuen wir uns über die ersten zarten Schneeflocken in München, packen uns dick ein und genießen bei einer warmen Tasse Tee einen gemütlichen Filmabend zu Hause. Falls es euch genauso geht, haben wir die schönsten Filme und dazu die passenden Rezepte aus unseren Kochbüchern für euch zusammengestellt.

„Die Kirche bleibt im Dorf“ mit Parmesan-Rosmarin-Popcorn

von Bettina, Buchredaktion

Salziges Popcorn mit Kräutern und Käse
Salziges Popcorn mit Kräutern und Käse aus "Weihnachten in den Bergen"

Die Kirche bleibt im Dorf – meiner Meinung nach ein Klassiker „im Ländle“. Es geht um zwei rivalisierende Dörfer (Oberrieslingen und Unterrieslingen), die jede Gelegenheit nutzen um einen Streit vom Zaun zu brechen. Dass die Kirche in einem Ort und der Friedhof im anderen Ort liegen, trägt auch nicht gerade zur guten Laune bei. Derzeit ist vor allem ein Schlagloch auf der Straße zwischen den zwei Dörfern Grund der Unruhe. Als parallel zu einem Sterbefall dann auch noch ein Amerikaner auf die tiefschwäbische Bildfläche tritt, welcher die Kirche kaufen möchte, hängt der Dorfsegen so richtig schief.
Diesen Film schauen meine Familie und ich jedes Jahr gemeinsam an Weihnachten an – selbst wenn er eigentlich gar nichts mit Weihnachten zu tun hat.

Dazu empfehle ich Käse-Popcorn mit Rosmarin aus „Weihnachten in den Bergen“

Zutaten:

120 g Popcorn-Mais
4 EL Sonnenblumenöl
2 EL Olivenöl
4 TL frischer fein gehackter Rosmarin
4 EL geriebener Parmesan
2 gestrichene TL Salz

Die Maiskörner gut mit dem Sonnenblumenöl vermischen, flach und gleichmäßig auf dem Boden eines großen Topfs verteilen, gegebenenfalls erst einmal die Hälfte verarbeiten. Mit einem Glasdeckel zugedeckt auf mittlerer Stufe erhitzen. Sobald die Körner zu platzen beginnen, den Topf bewegen, bis alle Körner aufgepoppt sind. Olivenöl, Rosmarin, Parmesan und Salz gut mischen, in einer Schüssel mit festem Plastikdeckel oder in einem großen Gefrierbeutel mit dem heißen Popcorn vermengen und gut durchschütteln.

„Schultze get’s the Blues“ mit Gemüsepfanne

von Andreas, Leiter Presse und Information

Gemüsepfanne
Gemüsepfanne vom Grill aus "Garden Girls"

Ich liebe Horst Krause. Ein Schauspieler, der mit ganz kleinen Gesten und wenig Mimik auskommt (sicher nicht zuletzt seinem beachtlichen Körperumfang geschuldet). Das erste Mal fiel er mir auf in Wir können auch anders, einem feinen Roadmovie, in dem Krause an der Seite von Joachim Król brilliert. In Schultze get’s the Blues spielt Horst Krause einen Mann, der zufällig nachts einen Blues-Song hört und dadurch den Kick bekommt, aus der Enge einer deutschen Kleinstadt auszubrechen. Krause dabei zuzusehen, wie dieses „Hinrngespinst“ langsam in sein Bewusstsein sickert und dann eine Reise in den Südosten der USA Gestalt annimmt, ist einfach herrlich.

Dazu empfehle ich die Gemüsepfanne vom Grill aus „Garden Girls“

Zutaten:

1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
4 mittelgroße Kartoffeln
3 Karotten
1⁄2 Fenchel
1 Zucchini
1 Handvoll Erbsenschoten
500 g Cocktailtomaten
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Kurkuma
scharfer Paprika

Zubereitung

Gemüse bis auf die Erbsenschoten klein schneiden. Grill anheizen, gusseiserne Pfanne auf den Rost stellen.
Etwas Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch andünsten. Kartoffeln und Karotten zugeben und 5 Minuten braten, zwischendurch umrühren. Danach den Fenchel und den Rest des Gemüses zugeben, würzen. 30 bis 40 Minuten zugedeckt garen lassen. Falls das Gericht zu trocken wird, zwischendurch einen Schuss Wasser oder mehr Tomaten zugeben.

Andreas` Tipp:
Dieses Gericht lässt sich natürlich auch auf dem Herd zubereiten. Ein solches „Geschmurgel“ (wie wir sagen) mundet uns sehr; allerlei köstliche Zutaten, frische Kräuter aus dem Garten – schlicht und gut! PS: Wer ihn nicht mag, kann den Fenchel auch einfach weglassen.

„Eat Pray Love“ mit Pizzalandrea

von Tina, Buchredaktion

Osteria
Pizzalandrea mit Tomaten, Oliven und Sardellen aus "Osteria"

Inzwischen fast schon ein Oldie – aber immer wieder schön, wenn man einen „Film für die Seele“ braucht, gerade jetzt, wo es draußen ungemütlich wird. Zum Inhalt muss ich nicht viel sagen, die meisten werden ihn kennen: Es geht um eine Frau, die eigentlich alles hat und sich trotzdem irgendwie verloren fühlt. Mutig lässt sie ihr geordnetes Leben hinter sich und wagt den großen Aufbruch. Im ersten Teil ihrer Reise verschlägt es sie nach Italien, wo sie die Kunst des Genießens und des „dolce fa niente“ genießt. Wie es weitergeht, seht oder wisst ihr selbst …

Passend dazu gibt´s was Italienisches aus dem druckfischen Buch „Osteria“: Pizzalandrea – Pizza mit Tomaten, Oliven und Sardellen

Zutaten:

400 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
50 ml Olivenöl
1/4 TL Salz
50 ml Vollmilch
1 Zwiebel
1 kg geschälte, entkernte und gewürfelte Eiertomaten
1 Lorbeerblatt
Zucker
1 Handvoll entsteinte  Taggiasca-Oliven
12 ganze Knoblauchzehen
50 g gehackte Sardellenfilets
Oregano

Für eine kleine Pizza für 4 Personen Mehl auf eine Arbeitsfläche häufen. Trockenhefe in 100 ml lauwarmem Wasser auflösen und zusammen mit dem Olivenöl und 1/4 TL Salz in die Mulde geben. Zu einem weichen Teig verkneten, dabei nach Bedarf Vollmilch zugeben. Den Teig zu einer Kugel formen, mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen. Unterdessen in einer Terrakotta-Pfanne eine in Würfel geschnittene Zwiebel andünsten, bis die Würfel glasig sind, dann die Eiertomaten, ein Lorbeerblatt, etwas Salz und ein wenig Zucker hinzufügen. Etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis eine Sauce entstanden ist, dabei hin und wieder umrühren. Die Sauce nicht zu stark reduzieren, sonst könnte sie anbrennen.

Eine Form (35 cm Durchmesser) einfetten, den Teig mit den Fingern auf die Größe der Form ziehen und hineinlegen. Die vorbereitete Sauce auf den Teig streichen. Oliven, Knoblauchzehen, Sardellenfilets und etwas getrockneten Oregano auf der Pizza verteilen. Mit Olivenöl beträufeln und eine weitere Stunde gehen lassen, anschließend 30–40 Minuten im Ofen (auf 200 °C vorgeheizt) backen, bis der Teig knusprig braun ist.

„The Outsider“ mit Garnelen-Popcorn

von Samira, Presse und Information

Garnelen-Popcorn
Garnelen-Popcorn mit Wasabi-Mayonnaise von Jimi Blue Ochsenknecht aus "Kochen ist Easy"

Jared Leto landet als ehemaliger G.I. in Japan, direkt nach dem 2. Weltkrieg. Durch Zufall rettet er einen Japaner, der wie sich herausstellt für die Jakuza arbeitet. Jared Leto wird von diesem Japaner in die Jakuza aufgenommen – als absoluter „Outsider“. Eine spannende Geschichte entwickelt sich, in der Jared Leto in die Kultur der Japaner und insbesondere in die der Jakuza eintaucht. Der Film ist eher düster, actionreich und voller Intrigen zwischen den Klans.

Dazu empfehle ich Garnelen-Popcorn mit Wasabi-Mayonnaise von Jimi Blue Ochsenknecht aus „Kochen ist easy“

Super schnell gemacht und einfach köstlich!

„Die Kinder des Monsieur Mathieu“ mit Rote-Beete-Hummus

von Lisa, Content Marketing

Rote-Beete-Hummus
Rote-Beete-Hummus aus "Hummus"

Für mich gehören herzerwärmende Filme genauso wie Lebkuchen, Tee und ein gemütlicher Abend zu Hause in die Vorweihnachtszeit. Der Film Die Kinder des Monsieur Mathieu berührt definitiv das Herz. Es wechseln sich schöne und herzzerreißende Momente ab, stets begleitet durch einen genauso erwähnenswerten Soundtrack.
Neben all den Plätzchen und Lebkuchen habe ich auch hin und wieder Lust auf etwas (leichtes) Herzhaftes. Für einen Fernsehabend bereite ich gerne etwas vor, dass man dann während des Films in Ruhe und ohne schlechtes Gewissen genießen kann.

Dafür eignet sich perfekt der Rote Beete Hummus mit Gemüsesticks aus „Hummus“

Zutaten:

2 Knollen Rote Beete
Salz
1 Portion Hummus (hier ist das Grundrezept)
1 TL Kümmel

Die Rote Bete in einem Standmixer oder einer Küchenmaschine pürieren. Das Püree löffelweise mit dem Hummus vermischen. Immer wieder gut umrühren und so viel Püree zugeben, bis Konsistenz, Farbe und Geschmack dem eigenen Wusnch entsprechen. Hummus mit Salz abschmecken sowie Kümmel unterrühren oder auf die Paste streuen. Dazu nach Belieben Gemüsesticks oder -chips zum Dippen!

Das Callwey-Team wünscht eine schöne Adventszeit!