Die Vielfalt der Gärten des Jahres: Recap der Jurysitzung
Mit den „Gärten des Jahres“ zeichnet Callwey seit vielen Jahren die besten zeitgenössischen Privatgartenprojekte im vorwiegend deutschsprachigen Raum aus. Zur Jurysitzung 2027 trafen in diesem Jahr Projekte von bemerkenswerter Bandbreite aufeinander. Der kleine Stadtgarten stand neben der weitläufigen Hofanlage, der Dachgarten neben dem Grundstück mit altem Baumbestand, den die Planung bewusst zum Ausgangspunkt der Gestaltung machte. Zwischen reduzierter Strenge und üppiger Fülle, zwischen enger urbaner Lage und offenem Landschaftsraum zeigte sich, wie breit das Feld der Gartengestaltung heute gedacht wird.
Über die Auswahl entschied eine Jury aus Fachleuten der Branche: Daniel Berg als Vorjahressieger, Dirk Ebben von der Baumschule Ebben, Heike Vossen, Redakteurin FREIRAUM GESTALTEN und GÄRTEN, Thomas Banzhaf, Präsident des BGL, Jens Spanjer, Vorstand der Stiftung Schloss Dyck, Konstanze Neubauer, Autorin und Wolfgang Bohlsen, Chefredakteur Mein schöner Garten. Sie verglichen die eingereichten Arbeiten, wogen sie gegeneinander ab und diskutierten dabei nicht nur gestalterische Fragen, sondern auch die Angemessenheit der Eingriffe und ihre Beständigkeit über die Saison hinaus.
Am Ende der Jurysitzung stand die Entscheidung: ein erster Preis, mehrere Anerkennungen, der Newcomer des Jahres sowie der Preis für die schönste Fotografie. Wer sie erhält, bleibt bis zur Preisverleihung beim Green Summit am 25. Februar 2027 geheim. Dort wird auch das begleitende Jahrbuch erstmals vorgestellt.
Der Jury gilt unser Dank – für die Zeit, die sie sich genommen hat und für den geschulten Blick, mit dem sie die Projekte beurteilt hat.
Wir sehen uns beim Green Summit!
