Prosit Neujahr!

Was gibt es Schöneres als das Neue Jahr mit einem wohlschmeckenden Glas Champagner zu begrüßen? Das kühle, prickelnde Gefühl auf der Zunge schmeckt oft für einen kurzen Moment nach purem Luxus. Vielleicht macht das den Champagner so verführerisch, denn es gibt kaum ein anderes Getränk, um das sich so viele Mythen ranken. Champagner gilt rund um den Globus als das festlichste aller Getränke und wird zu Silvester oft anderen Schaumweinen vorgezogen.

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Es wird Zeit dieser Faszination auf den Grund zu gehen! Gehen Sie gemeinsam mit Paula Bosch, der bekanntesten Sommelière Deutschlands, auf eine internationale Entdeckungsreise. Alles rund um die Welt der Weine finden Sie in Wein genießen von Paula Bosch. Warum wir bei festlichen Anlässen gerne zu Champagner greifen und was sich sonst noch in der Welt der Prickler bewegt, lesen Sie hier:

Bei der Wahl des Schaumweins für das Fest entscheiden sich die meisten immer noch für Champagner. Warum sollte man Cava, Franciacorta, deutschen Winzersekt oder gar Prosecco trinken, wenn es doch Champagner gibt? Vor gar nicht langer Zeit wäre die erste Antwort auf diese Frage gewesen: Weil sie nicht so teuer sind und auch gut schmecken. Das mit dem Preis stimmt, zumindest was Basisprodukte anbetrifft, auch heute noch. Wichtiger ist aber, dass sich die Qualität von Cava, Franciacorta und Winzersekt in Summe enorm verbessert hat, deshalb sind sie auch konkurrenzfähig geworden.

Markenchampagner, wie Paula Bosch sie mag:

  • Ayla, Aÿ (Brut Majeur)
  • Moët & Chandon, Épernay (Dom Pérignon, Brut, Millésime)
  • Charles Heidsieck, Reims (Brut Réserve)
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Champagner darf nur mit Naturkorken verschlossen werden.

 

Champagnerlaune kommt schnell und verbreitet sich rasch. Die Frage nach der richtigen Marke, der Cuveé, der besten Lage oder dem besten Stil eines Produzenten ist heute viel schwieriger zu beantworten.  Für die Aura und das Image des Champagners sorgten die großen Handelshäuser, die man in Frankreich Les Grandes Marques nennt. Dass diese großen Marken nicht nur tonangebend sind, sondern auch den Markt dominieren, ist ganz klar – Champagner ist mit etwa 310 Millionen verkauften Flaschen ein Riesengeschäft. 90 Prozent der gesamten Rebfläche sind derzeit im Besitz von etwa 15.800 Winzern, von denen mehr als zwei Drittel ihre Trauben an die Big Players verkaufen.

Obwohl die Anzahl der der selbst produzierten Winzer keinesfalls größer geworden ist, erlebt der „Winzerchampagner“ in der Champagne und auf dem Weltmarkt eine sehr dynamische Entwicklung. Dadruch erfahren nicht nur kleine Betriebe mit Charakter und Individualität eine größere Wertschätzung, sondern es werden auch eindeutige Qualitätsverbesserungen honoriert, welche bei den Winzerchampagnern mittlerweile erkennbar sind.

Tipps zu Winzerchampagnern:

  • Agrapart & Fils, Côte des Blancs (Minéral, Extra-Brut, Blanc de Blancs, Millésime, Grand Cru)
  • Jacques Selosse, Côte des Blancs (Substance, Blanc de Blancs, Brut)

Weitere Informationen finden Sie in Wein genießen von Paula Bosch.

Fotonachweis:

Beitragsbild: Joerg Lehmann

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Joerg Lehmann

Anton Brandl