Eintausend. Was eine Zahl! Ein Dankeschön an und ein Hoch auf all die Planer:innen und Betreiber:innen, die sich seit der ersten Auslobungsrunde 2018 der „Schönsten Restaurants, Hotels & Bars“ für den Award interessieren, ihre Projekte einreichen und den Award durch Ihre Ideen und Visionen mit Leben füllen.
Um genauer zu sein: Knapp 1100 Projekte sind es sogar, die seither angemeldet und eingereicht wurden – was für uns als Jury allerdings nicht nur Begeisterung bedeutet, sondern durchaus auch „die Qual der Wahl“….
Wie kürzlich, als wir uns beim Callwey Verlag in der Münchner Innenstadt einfanden, um die „Die schönsten Restaurants, Hotels & Bars“ zu suchen und schließlich auch zu küren. Schnell gelangten wir wieder zur Kernfrage: Was bedeutet eigentlich „schön“? Liegt die Schönheit bekanntermaßen ja im Auge des Betrachters. Was verbindet ein jeder daher mit schön – nicht nur reduziert auf den visuellen Eindruck, auf den persönlichen Geschmack? Worin lässt sich ein Konsens finden?
Die Antworten sind Räume, in denen wir uns aufhalten möchten, in denen man sich wohlfühlt, willkommen fühlt. Oder auch der stimmige Gesamteindruck eines Ortes – was sich vielleicht nicht auf den ersten Blick optisch nachvollziehen lässt, aber mit einer spürbaren Haltung einerseits der Gestalter:innen und andererseits der Betreiber:innen zu tun hat und aus sich heraus somit wirkt. Kreative Detaillösungen, die das Besondere hervorheben.
Und so mag das ein oder andere Projekt seine Schönheit nicht sofort offenbaren, erst die Geschichte dazu lässt das stimmige Bild entstehen, nachdem jeder für sich und wir alle gemeinsam auf der Suche sind. Entsprechend intensiv und bereichernd sind auch die Diskussionen, die wir alle in dieser alljährlichen Runde so schätzen.
Dieses Jahr zwar in kleinerer Besetzung vor Ort – mit Luxushotelexpertin Daniela Steimel, Carsten Wiewiorra, Präsident des bdia bund deutscher innenarchitektinnen und innenarchitekten, Reto E. Wild, Chefredaktor des GastroJournals aus der Schweiz, Holger Zwink, Chef vom Dienst der Allgemeinen Hotel- und Gastronomiezeitschrift, und mir, Cornelia Hellstern, studierte Innenarchitektin und Autorin der begleitenden Publikation.
Dafür aber mit einem um so stärkeren Online-Voting unserer Jury-Kolleg:innen Sascha Arnold, Vorjahressieger aus dem Büros Arnold / Werner Architekten, Roland Graf, Chefredakteur des Falstaff Profi, Alexandra Gorsche, Gastronomie Consultant und Genusspunkt-Inhaberin, Christoph Hoffmann, Founder 25hours hotels und Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin der DEHOGA.
And the Winner is …?
Die Freude über das alljährliche Wiedersehen unter uns Jury-Kolleg:innen ändert sich ebenso wenig wie die Regeln des Awards: Wer es auf die Treppchenplätzen der schönsten Restaurants, Bars, Cafés und Bistros geschafft hat, bleibt bis zur Veröffentlichung der gleichnamigen Publikation im März 2026 geheim – und gefeiert werden die Preisträger:innen und Nominierten auf dem folgenden Callwey Best of Architecture Summit. Wir freuen uns darauf!
Wir bedanken uns bei unseren Partnern, dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e. V. (DEHOGA), dem bdia bund deutscher innenarchitekten e.V., der Internorga, beim Frauennetzwerk Foodservice und unseren Partnern aus der Medienwelt AHGZ (Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung), falstaff profi, GastroSuisse, GastroJournal, IDEAT, ÖGZ sowie bei den Verbänden WKO Gastronomie und WKO Hotellerie für die Unterstützung!
Das gleichnamige Jahrbuch zum Wettbewerb ist ab März 2026 erhältlich.

