Häuser des Jahres 2017 – Die Preisträger

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1. Preis | Holzer Kobler Architekturen GmbH

Der 1. Preis „Häuser des Jahres 2017“ geht an:

Holzer Kobler Architekturen GmbH aus Zürich/Berlin für ihr Wohn- und Atelierhaus in der Zürcher Elisabethenstraße.

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1. Preis | Holzer Kobler Architekturen GmbH

Kostengünstiges Bauen, innerstädtische Nachverdichtung, hohe Nutzungsflexibilität und eine klare (architektonische) Aussage sind die wichtigen Merkmale, welche die Jury um Peter Cachola Schmal (Direktor DAM) einstimmig überzeugt haben.

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1. Preis | Holzer Kobler Architekturen GmbH

Die mittlerweile 7. Verleihung des „Häuser des Jahres“ Awards im Deutschen Architekturmuseum hat an diesem Abend gezeigt, dass Einfamilienhaus-Architektur in Zeiten von Flächen- und Wohnungsknappheit – gerade in den Städten – möglich ist, wenn sie klug geplant und sorgfältig ausgeführt wird.

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Den 1. Preis durfte Dennis Clayton Matthiesen von Holzer Kobler Architekturen GmbH entgegen nehmen.

„Häuser des Jahres 2017“ – Drei Auszeichnungen

Stephan Rauch aus München bekommt mit seinem studioRauch eine Auszeichnung für sein Haus am bayerischen Pilsensee; für die Jury der Beweis, „dass ein nachhaltiges Gebäude auch schön sein kann“.

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Stephan Rauch von studioRauch bekam eine Auszeichnung.

Die zweite Auszeichnung des Abends geht an Architekt Pavol Mikolajcak aus Südtirol für seinen radikal modernen Erweiterungsbau eines denkmalgeschützten Paarhofes im Eisacktal.

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Architekt Pavol Mikolajcak (Mitte) und Bauherr Thomas Erlacher (links) freuten sich über eine Auszeichnung.

Ebenso durfte sich als dritter im Bunde der Ausgezeichneten der Vorarlberger Baumeister DI Jürgen Haller freuen; sein langgestreckter, zweigeschossiger Holzbau im baden-württembergischen Dellmensingen „ist streng und verspielt, klassisch und modern“ und passt laut Jury „in die Zeit und ist doch zeitlos“.

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Baumeister Jürgen Haller aus Vorarlberg wurde ebenso mit einer Auszeichnung geehrt.

„Häuser des Jahres 2017“ – Fünf Anerkennungen

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Freuten sich über eine Anerkennung (von links nach rechts): Michael Schultz, Patrick Reuter & Werner Eberle.

Es ist wohl der durchweg guten Qualität der insgesamt 150 Wettbewerbseinreichungen geschuldet, dass sich die Jury insgesamt auf 5 Anerkennungen festlegen konnte. Tom Lechner LP architektur ZT GmbH, der gleich mit drei Projekten ins Rennen ging, bekommt für seinen modernen „Heustadel“, den er im Nationalpark Hohe Tauern auf 1.013 Metern Höhe für einen Büchersammler errichtet hat, eine Anerkennung. Eine weitere Anerkennung geht an das Team von bfs d flachsbarth schultz für das Gartenhaus am Schlachtensee; der Jury gefiel hier insbesondere die einheitliche Auswahl des Materials Lärchenholz durch das sich das Gebäude unauffällig in den alten Kiefernbestand des Gartens einfügt. Bernardo Bader, der 2015 den Award gewonnen hat, darf sich in diesem Jahr über eine Anerkennung für ein Einfamilienhaus in Holzbauweise freuen, das an den Archetypus eines traditionellen, sattelgedeckten, landwirtschaftlich genutzten Hauses erinnert. Auch eine Anerkennung gibt es für das Augsburger Architekturbüro EBERLE ARCHITEKTEN BDA, das ein 2016 in Mering errichtetes Einfamilienhaus beim Wettbewerb eingereicht hatte. Die Jury lobte die „durchgängig hohe architektonische Qualität, die vom städtebaulichen Konzept bin hin zur Detaillierung reicht.“ Last but not least werden Patrick Reuter und Lukas Raeber aus der Schweiz mit einer Anerkennung für ihr „feines, sorgfältig konstruiertes Erstlingswerk“, einen spannungsreichen Bau aus Beton, Holz und Stahl, bedacht.