Fashionweek im eigenen Kleiderschrank
Auch wer gerade nicht in New York, Mailand oder Paris bei den Fashion Weeks dabei ist, kann sich von den neuen Kollektionen frische Ideen für die eigene Garderobe holen. Besonders interessant sind dabei die Trends, die sich unkompliziert in bestehende Looks integrieren lassen und vertrauten Lieblingsstücken eine neue Richtung geben. Drei davon zeigen besonders schön, wie sich mit Farbe, Muster und kleinen Stilbrüchen neue Impulse für den Herbst setzen lassen.
1| Karo, neu kombiniert
Karo gehört zu den Mustern, die jeden Herbst zurückkehren und trotzdem nie ganz gleich aussehen. In dieser Saison darf es wieder etwas selbstverständlicher und weniger streng getragen werden, zu Denim, Strick, Leder oder eben mit einer Farbe, die dem Klassiker sofort eine andere Wirkung gibt.
Wie gut das funktioniert, zeigt auch Annette Weber: Zur karierten Hose kombiniert sie ein auffälliges Gelb und nimmt dem Muster damit jede Spur von Biederkeit.
2| Lässigkeit à la Jane Birkin
Der Tomboy-Look ist zurück, diesmal weniger streng und deutlich lässiger interpretiert. Gerade der Mix aus maskulinen Klassikern und femininen Details macht ihn interessant: eine Krawatte zur Jeans, ein weiter Blazer zu einem schmalen Rock oder ein Oversized-Hemd mit Schmuck und Loafern. Jane Birkin gilt bis heute als Inbegriff dieser selbstverständlichen Lässigkeit. Sie spielte immer wieder mit coolen Kombinationen und vereinte französischen Chic selbstverständlich mit britischer Leichtigkeit.
3| Ein Hauch Sonne für den Herbst
Butter Yellow war im Sommer kaum zu übersehen und verabschiedet sich auch im Herbst nicht aus der Garderobe. Der helle Gelbton funktioniert überraschend gut mit klassischen Herbstfarben wie Braun, Grau, Dunkelblau oder Denim und bringt etwas Leichtigkeit in die neue Saison. Daneben werden tiefere Farben wie Aubergine interessant. Gerade im Zusammenspiel zeigt sich, wie vielseitig Farbe im Herbst sein kann.

