Magische Kräfte

Der Hühnerbrühe werden heilende Kräfte nachgesagt: gerade während der Grippezeit hilft dieses nahrhafte und stärkende Gericht – darauf setzen vor allem auch die traditionelle chinesische Medizin oder die koschere Küche. Hannah Schmitz, die Autorin von „Das Mama-Kochbuch“, empfiehlt die Hühnerbrühe vor allem als Kräftigung im Wochenbett zu genießen. Man kann sie sich aber auch einfach ganz ohne Anlass schmecken lassen.

Hühnerbrühe

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Gesund und kräftigend

ZUTATEN

  • 1 Huhn
  • 400 g Möhren (2 große)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 4 Kartoffeln (ca. 350 g)
  • 1⁄4 Sellerie (ca. 250 g), geschält
  • 1 Lauchstange (ca. 300 g)
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 Esslöffel Kümmel
  • Salz nach Belieben
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer (30 g)
  • Sojasauce nach Belieben
  • Frischer Koriander oder Petersilie

ZUBEREITUNG

  1. Die Brust vom Huhn entfernen und für eine andere Zubereitung im Kühlschrank verwahren.
  2. Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen (die Zwiebelhaut kann man aber auch dran lassen, das ergibt eine kräftigere Brühe) und halbieren. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Sellerie ebenfalls in dünne Scheiben schneiden und diese dann dritteln. Lauchstange am unteren und oberen Ende einschneiden und Sand bzw. Erde gut herauswaschen. Lauch in 1 cm di- cke Ringe schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Huhn, Möhren, Zwiebel, Kartoffeln, Sellerie, Lauch, Knoblauch, Ingwer und Kümmel in einen großen Topf legen. Großzügig salzen und mit kaltem Wasser bedecken. Langsam zum Köcheln bringen. Ca. 2–4 Stunden köcheln lassen.
  4. Huhn aus der Suppe heben und abkühlen lassen.
  5. Fleisch von der Karkasse zupfen und zurück in die Suppe geben. Die übrig gebliebenen Knochen erneut in einem separaten Topf mit kaltem Wasser zum Kochen bringen (siehe Mama-Tipp).
  6. Mit Salz und Sojasauce abschmecken. Die Suppe mit frischen gehackten Kräutern servieren und heiß genießen.

Fotocredit: Hannah Schmitz