Geht auch ohne

Der fleischlose Burger als Innovation ist inzwischen in aller Munde. Was man bisher vergeblich an deutschen Imbissständen sucht, ist der fleischlose Döner. Einer, der sich darüber aber schon Gedanken gemacht hat, ist China Anadologlu: in „Einmal mit Alles“, einem Do-it-yourself Döner-Buch, präsentiert er uns gleich mehrere dieser vermeintlich exotischen Rezepte. Funktioniert ganz wunderbar.

Ein vegetarischer Döner

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ZUTATEN

  • 100 g fester Bio-Tofu, nach Belieben mariniert
  • etwas Öl zum Anbraten
  • 2 Blätter Kopfsalat
  • 20 g weiße Zwiebel
  • 1 EL brauner Zucker
  • 20 g Rotkohl
  • 8 kernlose rote Trauben
  • 1 türkisches Fladenbrot
  • 1 EL Tahin (Sesampaste)
  • 1 EL natives Olivenöl
  • 1 EL Pekmez (Traubensirup)

ZUBEREITUNG

  1. Den Tofu in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten oder kurz auf den Grill legen.
  2. Den Kopfsalat waschen, trocken schütteln und etwas zerkleinern.
  3. Die Zwiebel schälen und in Scheiben schneiden. Den Zucker in einer Pfanne unter Rühren schmelzen und die Zwiebel darin karamellisieren. Dann beiseitestellen.
  4. Den Rotkohl putzen, waschen und in feine Streifen schneiden.
  5. Die Trauben waschen und halbieren.
  6. Das Brot kurz auf dem Toaster anrösten und eine Tasche hineinschneiden.

BAUANLEITUNG

  1. Das Fladenbrot auf einer Innenseite (der unteren) mit Tahin bestreichen und den Tofu daraufgeben.
  2. Kopfsalat und Rotkohl darauflegen.
  3. Karamellisierte Zwiebeln und die Trauben obenauf verteilen.
  4. Mit Olivenöl und Pekmez beträufeln.
  5. Das Fladenbrot zum Verzehr etwas zudrücken.

Fotocredit: Daniel Esswein