1. Welches ist Ihr Lieblingsgetränk mit Jägermeister?

Wie so viele kannte ich Jägermeister bislang vor allem als Shot. Bis schließlich Nils Boese, der „Aroma-Zauberer“ daherkam. In einem sehr „spirituellen“ Gespräch, das wir für dieses Buch führten, schwärmte er so poetisch und überzeugend von den Drinks, die man mit Jägermeister mixen kann, dass ich das selbst ausprobieren musste. Mein Favorit ist seine Kreation „Jäger Whaat.“ Der Name dieses schlichten, aber ergreifenden Drinks beschreibt ziemlich präzise, wie Leute auf ihn reagieren, wenn sie erfahren, dass Jägermeister drin ist.

 

2. Was verbinden Sie mit Jägermeister?

Sagen wir’s mal so: Eine der größten Herausforderungen beim Schreiben dieses Buches war es, die Begriffe „Kult“ und „legendär“ nicht überzustrapazieren. Hat leider nicht geklappt.

 

3. Wo finden Sie Inspiration für Ihre Arbeit?

Bildende Kunst fand ich schon immer extrem beflügelnd. Jedes Mal, wenn ich eine tolle Ausstellung besuche, fühle ich mich irgendwie high und bekomme sofort Lust, mich visuell auszutoben. Aber natürlich können auch Gespräche mit anderen Menschen wahnsinnig inspirierend sein. Deshalb haben die Interviews, die ich für dieses Buch führen durfte, auch so viel Spaß gemacht.


4. Wie sieht die erste Stunde Ihres Tages aus?

Ganz entspannt. Mein Mann steht früh auf, bevor er zur Arbeit geht, bringt mir einen Kaffee ans Bett. Den trinke ich erstmal in Ruhe, beantworte Mails, lese nach, was in der Welt passiert ist und überlege, was heute alles ansteht. So zwischen 8 und 9 Uhr bekomme ich Besuch von Ripley. Das ist ein Einhörnchen, das im Baum vor unserem Schlafzimmerfenster lebt und jeden Morgen auf ein paar Nüsse vorbeischaut. Danach kann der Tag losgehen.


Fotocredit: Alexander Hofmann