Häuser des Jahres 2026: Die Jury hat entschieden

Einmal im Jahr richtet sich der Blick der Architekturwelt auf eine besondere Auswahl zeitgenössischer Wohnarchitektur: die „Häuser des Jahres“. Auch im Jahr 2026 kam die Jury zusammen, um aus einer Vielzahl eingereichter Projekte diejenigen zu identifizieren, die sich durch ihre konzeptionelle Stärke und den sensiblen Umgang mit Ort, Material und Raum auszeichnen.

Insgesamt wurden 215 Projekte für den Wettbewerb „Häuser des Jahres 2026“ eingereicht – ein beeindruckendes Panorama aktueller Ein- und Zweifamilienhäuser. Die Projekte spiegelten die große Bandbreite der Bauaufgaben wider: Neubauten, Umbauten und Weiterbauen im Bestand, die in unterschiedlichsten Bauweisen und Materialien realisiert wurden. Sie reichten vom innerstädtischen Stadthaus bis zum Haus in ländlicher Umgebung, von kleinen, präzise gesetzten Baukörpern bis zu großzügigen Wohnensembles. Auch geografisch zeigte sich eine große Spannweite: Die Projekte reichten von Slowenien bis Luxemburg und von Frankreich bis Tschechien. Unter den beteiligten Büros zeigte sich ebenfalls eine große Bandbreite – von jungen, aufstrebenden Architekturbüros bis zu etablierten Namen der europäischen Architekturszene.

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Die Ruhe vor dem Sturm? Noch steht der Gewinner nicht fest ...

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Vorjahressieger Markus O. Kuntscher in der Diskussion mit Roland Merz

Die Jury, bestehend aus Roland Merz (Chefredakteur des Archithema Verlags), Ulrich Nolting (Geschäftsführer des InformationsZentrums Beton), Christoph Ramisch (Redakteur des Magazins werk, bauen + wohnen), Michael Schuster (Chefredakteur der DBZ Deutschen Bauzeitschrift), Karen Hartwig (Chefredakteurin des Magazins Architektur & Wohnen), dem Vorjahressieger Markus O. Kuntscher (Kuntscher Tscherning Architekten) sowie Eva Maria Herrmann (Autorin), nahm sich Zeit, die eingereichten Projekte zu sichten und zu diskutieren. Wie in jedem Jahr beschränkte sich die Diskussion nicht auf formale Aspekte, sondern bezog auch Fragen der Angemessenheit, der räumlichen Qualität und der Zukunftsfähigkeit des Bauens mit ein.

Die Diskussionen zeigten einmal mehr, wie unterschiedlich Wohnarchitektur heute gedacht werden kann und wie viele Wege es gibt, überzeugende Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit zu finden.

Am Ende des intensiven Jurytags standen die Ergebnisse fest: Die Jury wählte einen ersten Preis, vier Anerkennungen, einen Newcomer des Jahres sowie 44 weitere Projekte aus, die als „Häuser des Jahres 2026” ausgezeichnet werden. Auch der Fotografierens des Jahres wurde wieder vergeben.

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Einstimmig beschlossen: Der Gewinner Häuser des Jahres 2026 ist entschieden!

Alle prämierten Projekte werden im gleichnamigen Buch ausführlich vorgestellt – mit Texten, Fotografien und Plänen, die die unterschiedlichen architektonischen Ansätze und Wohnkonzepte nachvollziehbar machen. Das Vorwort des Buches wird der Journalist und Autor Till Raether übernehmen.

Bis zur offiziellen Bekanntgabe der Preisträger bleibt es jedoch noch spannend. Die Auszeichnungen werden im Rahmen der Buchvorstellung beim Best of Architecture Summit am 22. Oktober erstmals öffentlich präsentiert.

Wir sehen uns im Herbst!

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Darauf stoßen wir an - und freuen uns auf die Preisverleihung im Rahmen des Summits Best of Architecture im Oktober.