Weihnachtsgans

Manche setzen an Heiligabend auf Würstl und Kartoffelsalat, manche bereiten alles für Raclette oder Fondue vor, mache probieren jedes Jahr etwas Neues… und manche wollen zu Weihnachten die traditionelle Gans. Für all diese gibt es diese Woche das Rezept für eine Weihnachtsgans aus dem Buch „Es weihnachtet sehr…“. In diesem Sinne: Viel Vergnügen beim Kochen – und vor allem beim Genießen. Frohe Festtage!

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Weihnachtsgans Rezept

Zutaten für 6 Personen:
1 Gans (ca. 4 kg)
Salz
Pfeffer aus der Mühle
4 säuerliche Äpfel (z. B. Boskop)
3 Lauchstangen
1 Bund glatte Petersilie
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Möhre
1/4 Sellerieknolle
ca. 1/2 l Wasser

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Die vorbereitete Gans innen und außen mit Salz, Pfeffer würzen. Die Äpfel vierteln, vom Kerngehäuse befreien. Zwei der Lauchstangen putzen und in Ringe schneiden. Äpfel und Lauch in einer Schüssel mischen, dabei salzen, pfeffern und die Petersilie unterheben. Diese Mischung in die Bauchhöhle der Gans stopfen, die Öffnung zunähen oder mit Zahnstochern zustecken. Die Flügel unter dem Rücken verschränken, mit einem großen Stück Küchenzwirn Flügel und Schenkel so an den Körper schnüren, dass nirgendwo etwas absteht und verbrennen kann. Die Haut mit einer Gabel überall dort einstechen, wo man eine dicke Fettschicht darunter  vermuten kann, so wird die Haut schön knusprig. Die dritte Lauchstange, die Zwiebel, Knoblauchzehen, Möhre und Sellerie waschen, klein schneiden und vermischen. Auf die tiefe Fettpfanne des Backofens streuen. Den Vogel mit der Brust nach oben daraufsetzen und mit dem kochend heißen Wasser überbrühen. Für 4 Std. bei 160 Grad im Ofen garen. Ab und zu überprüfen, ob genügend Wasser in der Fettpfanne ist, damit das Gemüse nicht anbrennt. Nach 4 Std. die Gans auf den Rost setzen, diesen auf ein Blech stellen. Die Gans mit stark gesalzenem Wasser einpinseln und in den ausgeschalteten Ofen schieben, bis die Soße fertig ist und serviert werden kann. Für die Soße den Bratensaft durch ein Sieb in einen Topf mit Ausgießschnauze schütten, das Wurzelgemüse im Sieb ausdrücken. Den Saft 1 Min. stehen lassen, damit sich das Fett an der Oberfläche sammelt und man es in eine Schüssel abgießen kann. Den klaren Saft auf starkem Feuer sprudelnd einkochen. Dabei verbindet sich das restliche Fett mit dem Bratensaft wie zu einer Emulsion und ergibt eine gebundene, leichte Soße.

Weitere festliche Rezepte aus dem Kochbuch „Es weihnachtet sehr“ für besinnliche Feiertage:
Lebkuchen-Kaiserschmarrn
Zimtstern-Shake

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Foto: Corbis