Garten-Trends 2026

Die Garten-Saison startet bald!

Wir wollen Euch einen Einblick geben, wie der Garten in 2026 aussehen wird. Hier sind drei Trends, die Euch dieses Jahr begegnen werden, falls Ihr plant Euren Garten zu gestalten! Viel Spaß beim Lesen, Moodboards erstellen und vor allem beim Kreieren Eurer eigenen, individuellen Outdoor-Oase!

1 | DER OUTDOOR WOHNRAUM

Unser Wohnraum hat sich für die Sommermonate längst nach draußen verlagert – und das bleibt auch 2026 so. In den Gärten stehen keine Plastikstühle oder Klapptische mehr, stattdessen wird der Außenbereich hochwertig und bewusst eingerichtet – wie das Wohnzimmer eben auch. Gute Möbel, praktische Gadgets aber auch gemütliche Textilien gehören heute einfach dazu. Ob Lounge-Sessel mit Musik, wetterfeste Sofas mit Kühlschrank oder moderne Feuerstellen für gemütliche Abende – erlaubt ist, was gefällt und ins Budget passt. 

Ein echtes Highlight ist die Außenküche. Mit Grill, Kochfeld, Spüle und Kühlschrank wird Kochen im Garten zum Erlebnis. Wichtig sind genug Arbeitsfläche, Stauraum und die passenden Anschlüsse für Wasser, Strom und Gas. Holt Euch Inspiration für Euren eigenen Outdoor Wohnraum in unserem Buch „Die schönsten Terrassen und Sitzplätze“

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©Sam Bosshard Fotografie

2 | NATÜRLICHE GESTALTUNG

Strenge Formen und perfekt gestutzte Rasenflächen machen 2026 Platz für weichere, natürlichere Gärten. Der Trend geht zu einem etwas wilderen Look, bei dem fließende Übergänge zwischen gepflegten Bereichen und Natur im Vordergrund stehen. Typisch dafür sind locker aufgebaute Pflanzungen, etwa im Wiesenstil: Gräser mischen sich mit Stauden und sorgen für Bewegung, Struktur und Abwechslung übers ganze Jahr. 

Ziel ist ein Garten, der entspannt und gewachsen wirkt – nicht streng durchgeplant. Dieser Stil bricht bewusst mit klassischen Gartenregeln und schafft einen ruhigen, sinnlichen Ort, der zum Abschalten einlädt.

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©Terry Frauenfelder

3 | WARME ERDTÖNE & HAPTIK

Glänzendes Feinsteinzeug und kühle Grautöne haben 2026 ausgedient. Stattdessen sind Materialien gefragt, die warm, natürlich und angenehm in der Haptik sind. Der Trend geht weg vom sterilen Moderne-Look hin zu etwas Zeitlosem, das Charakter und Geschichte ausstrahlt – perfekt unperfekt eben.

Auch farblich wird es wärmer: Grau wird durch Sand-, Rost-, Terrakotta- und Olivtöne ersetzt. Besonders angesagt ist die Farbe „Faded Petal“ – ein pudriges, leicht verwaschenes Rosa, das wunderbar mit üppigem Grün harmoniert. Zu sehen ist der Ton zum Beispiel bei Pflastersteinen aus Ton, Outdoor-Textilien oder gestrichenem Holz.

Bei den Materialien setzt man vermehrt auf Handarbeit: Tonpflaster und getrommelte Ziegel statt glatter Betonplatten. Struktur ist dabei das Ziel – Oberflächen sollen Licht einfangen und zeigen, dass sie mit Hand und Herz gemacht sind.

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©Tim Kögler Fotografie

Beitragsbild: ©Annike Richter