Borschtsch-Suppe

Im Winter wärmt eine leckere Suppe nicht nur den Magen, sondern auch die Seele. Dabei muss es nicht immer eine langweilige Kartoffelsuppe sein. Der Sterne-Koch Alexander Wulf hat eine leckere Fleischsuppe anzubieten, die am nächsten Tag noch leckerer schmeckt.

Borschtsch auf Germanski

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ZUTATEN (für 4 Personen):

  • 1 TL Rinderfett
  • 50 g Karotten, in feine Streifen geschnitten
  • 3 Schalotten, in feine Streifen geschnitten
  • 1 TL Ingwer, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 100 g Spitzkohl, in feine Streifen geschnitten
  • 1 TL ger.uchertes Paprikapulver
  • 50 g rote Paprikaschote, in feine Streifen geschnitten
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Borschtsch-Gewürz
  • 1,5 l Kalbsfond
  • 100 g Kartoffeln, fein gewürfelt
  • 200 g Sauerkraut, klein gehackt + Sauerkrautwasser
  • 2 Rote Bete, in feine Streifen geschnitten
  • Salz, Pfeffer
  • 30 g Senfkörner
  • 200 g Ribeye-Steak
  • 2 EL Rinderschmalz
  • 3 Strauchtomaten, enthäutet und gewürfelt

SERVIEREN::

  • 100 g Schmand
  • 20 g Dill, gehackt
  • 20 g Koriander, geschnitten
  • 2 TL Meerrettich, gerieben

ZUBEREITUNG:

  1. Das Rinderfett erhitzen und die Karotten sowie Schalotten darin farbig anschwitzen. Ingwer, Knoblauch, Spitzkohl, Paprikapulver und Paprikaschote zugeben und ebenfalls farbig anbraten. Die Lorbeerblätter und das Borschtsch-Gewürz zugeben. Mit 1,3 l Kalbsfond aufgießen, Kartoffeln, Sauerkraut, die Rote Bete und die Tomaten zufügen und die Suppe ca. 40 Minuten simmern lassen. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. In der Zwischenzeit die Senfkörner mit 200 ml Kalbsfond und etwas Sauerkrautwasser abschmecken und köcheln lassen, bis die Masse einkocht und eine kaviarartige Konsistenz annimmt.
  3. Währenddessen das Steak in einer sehr heißen Pfanne in Rinderschmalz anbraten, die Garstufe sollte medium rare sein. Anschließend beiseitestellen. Sobald die Suppe fertig gekocht ist, das Steak in feine Streifen schneiden.

SERVIEREN:

Zum Servieren den Borschtsch auf tiefen Tellern anrichten und zum Verfeinern die Steakstreifen darauflegen. Den Schmand und die frischen Kräuter an das Steakfleisch geben und den „Senfkaviar“ als i-Tüpfelchen daraufsetzen. Den Meerrettich dazu reichen (damit erreicht man eine schöne Schärfe).

Fotocredit: Alexander Wulf