1. Für wen ist das Buch „Spektakulär“ geeignet?

Für jeden der Sportwagen und oder schöne Natur/Strassen liebt. Am besten beides!

2. Gibt es eine bestimmte Route, die Sie selbst besonders „spektakulär“ fanden – und warum?

Das Stilsfer Joch / Passo Stevlio ist immer noch einer meiner Lieblingspässe. Er ist einfach unglaublich schön von oben an zu schauen und macht (wenn er nicht voll ist – also am besten ganz früh morgens oder Abends) auch einfach extrem viel Spaß zu fahren.

3. Warum gerade die Dolomiten und Norditalien? Was macht diese Region aus Ihrer Sicht so besonders für spektakuläre Autofahrten?

Es gibt unendlich viele schöne Orte auf der Welt zum Autofahren aber natürlich sind die Dolomiten am einfachsten und schnellsten zu erreichen und haben natürlich absolut spektakuläre Berge zu bieten. In Kombination mit italienischem Flair und dem fantastischen Essen macht das natürlich besonders viel Spaß.

4. Sie sind die Strecken mit echten Supercars gefahren. Wie verändert ein Porsche oder Lamborghini das Erleben dieser Straßen im Vergleich zu einem „normalen“ Auto?

Tatsächlich manchmal auch zum Nachteil durch den Tunnelblick wenn es mal etwas flotter vorran geht. Auf der anderen Seite macht es natürlich deutlich mehr Spaß einen Pass in ordentlichem Tempo hoch zu fahren wenn man die nötigen PS hat und die Kurven besser nehmen kann…

5. Hotels und Restaurants spielen ebenfalls eine Rolle. Was war Ihnen bei der Auswahl der Empfehlungen besonders wichtig – Luxus, Authentizität oder das gewisse italienische Lebensgefühl?

Ein bisschen was von allem – die Mischung machts. Gerade bei Mittag Restaurants ist oft die Authentizität wichtiger während ich bei den Hotels natürlich schon hauptsächlich auf den Luxus schaue. Auch die Lage und der Ausblick sind große Faktoren bei der Auswahl. Das Setting muss einfach schön oder am besten halt spektakulär sein.

 

6. Welche Herausforderungen gab es während der Reisen? Gab es Pannen, Wetterkapriolen oder ungeplante Abenteuer?

Ein Platter reifen kommt immer mal vor – auch natürlich das ein Auto mal komplett den Geist aufgibt. Das ist unvermeidbar aber auch das bekommen wir dann gelöst.
Mit dem Wetter hatten wir mehrheitlich immer Glück aber auch hier gab es mal desaströsere Erlebnisse. Da stich auf jedenfall eine Tour durch Slowenien heraus wo wir quasi auf der Strecke eingeschneit wurden und nicht vor oder zurück kamen. Dank eines vorbei kommenden Schneepflugs schaften wir es dann zum Glück in schneefreiere Gefilde…
Auch sind wir schonmal auf einer Strasse gelandet die von der anderen Seite aus gesperrt war – von unserer Seite gab es dort kein Hinweisschild. Diese endete dann leider mit einem Platten bei einem der Teilnehmer.
Aber alle diese Sachen haben gemeinsam, dass sie unvergessliche Erinnerungen schaffen und so auch etwas Abenteuer dabei ist.

 

7. Aus allen Supercars im Buch, welches fahren Sie am liebsten?

Mein Lieblingsauto ist tatsächlich der Aventador Ultimae Roadster. Einfach eins der emotionalsten Autos die je gebaut worden sind. Für den vollen Sound kann man beim Roadster das Dach abnehmen oder nur die Heckscheibe runter fahren und die Gangwechsel hauen einfach richtig rein. Das ist einfach pure Fahrfreude.