Ausflug in die Toskana

Passend zu unserem Blogbeitrag Der perfekte italienische Abend haben wir noch ein weiteres leckeres Gericht für euch parat. Pasta geht schließlich immer und wird nie langweilig. Variiert man die Arten der Nudeln, Geschmacksrichtungen der Saucen oder auch die Füllung von Tortellini oder Ravioli, so entstehen immer neue Gerichte. Probiert doch mal diesen Gaumenschmaus aus: das Ravioli-Rezept von Csaba dalla Zorza aus dem Buch Toskana, in dem sich noch viel mehr italienische Leckereien verstecken.

Ravioli di Borragnine alla Salvia

Übersetzt heißt das: Borretsch-Ravioli mit Salbei. In der Toskana wächst Borretsch vor allem im Frühling, wer hier vor Ort jedoch keinen findet, kann problemlos auf Spinat zurückgreifen. Dieser schmeckt zwar nicht ganz so würzig wie Borretsch, stellt aber eine prima Alternative dar. Gepaart mit Salbei-Sauce und ein wenig Parmesan entsteht auf dem Teller ein italienischer Traum…:

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Ravioli mit Borretsch-Füllung: gar nicht so aufwendig, wie man meint.

ZUTATEN für 4 Personen:

  • 200g Hartweizengries
  • 2 Eier
  • feines Meersalz
  • 500g Borretsch
  • 200g Schafsricotta
  • 70g Parmesan Reggiano

Für die Sauce:

  • 100ml Olivenöl extra vergine
  • 1 Bund Salbeiblätter
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 20g Parmesan Reggiano (oder Pecorino)

ZUBEREITUNG

  1. Den Grieß, Eier und 1 TL Salz in die Küchenmaschine geben und 3 Minuten kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Diesen in einem Küchentuch 15 Minuten ruhen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, salzen und den Borretsch für 2 Minuten hineingeben, dann abgießen, ausdrücken und mit einem scharfen Messer hacken. Abkühlen lassen und mit dem Ricotta und dem Parmesan vermischen. Mit etwas Salz würzen und abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
  3. Den Teig durch die Nudelmaschine geben, bis man ganz feine Teigplatten erhält. Die Hälfte der Platten auf der Arbeitsfläche ausbreiten. Mit einem stumpfen Messer vertikale und horizontale Linien auf den Teig zeichnen, ohne den Teig durchzuschneiden, um ihn in Quadrate aufzuteilen.
  4. In die Mitte dieser Quadrate je ein Häufchen Füllung setzten und es etwas platt drücken. Die Platten mit den anderen Teigblättern bedecken und um die Füllungen herum die beiden Teigschichten mit den Fingerkuppen gut festdrücken. Die Ravioli mit einem runden Ausstechen schneiden oder das klassische Teigrädchen verwenden. Auf eine bemehlte Arbeitsplatte bereitlegen, ohne dass sie sich überlagern.
  5. Die fertige Pasta in ausreichend gesalzenem Wasser 3 Minuten kochen und vorsichtig mit einer Schaumkelle herausholen, um sie nicht zu zerstören.
  6. Das Öl mit dem Salbei in einer Pfanne erhitzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Die abgetropften Ravioli hineingeben und schwenken, um beides zu vermischen. Mit etwas geriebenem Parmesan betraut servieren.

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Foto: Stefano Scatà.