Ciao Bella! Die besten Osterias Italiens

Osteria

An solch kalten Herbsttagen sehnen wir uns doch alle nach ein wenig italienischem Lebensgefühl. Nach Sonne, Meer, nach gutem Essen mit Pasta und Fisch und gutem Wein! Wenn man so durch Osteria blättert, wird einem erst wieder bewusst wie unglaublich vielseitig die italienische Küche doch ist. So kommt aus der Region Emilia-Romagna ein wunderbares Rezept, noch dazu sehr herbstlich, zu Kürbis-Trüffel-Auflauf. Aus Südtirol ein Tatar vom Saibling oder vom Gardasee die Gardasee-Forelle in Weißwein. Über 1.000 Rezepte aus den besten Osterias Italiens sind hier vereint. Man könnte das Buch sogar als eine Art kulinarischen Reiseführer verwenden, denn die Osterias sind im Register genannt, und auch die Regionen. Wer macht sich so viel Mühe?

Slow Food Editore

Slow Food Editore macht das von Herzen gern. Denn die Bewegung die 1990 als Antwort auf die erste McDonald’s Filiale in Rom entstand, widmet sich dem Erhalt der italienischen Kultur. Frau Dr. Hudson, die Präsident von Slow Food Deutschland e.V. schreibt dazu: „Für Slow Food liegt in der Hinwendung zu den regionaltypischen Produkten und damit auch der kritischen Abwendung vom globalen industriellen Nahrungsmittelsystem das Potenzial einer lokalen Küche, deren positive Wirkungen weit über den Tellerrand hinausreichen. Denn der zeitgenössische Rekurs auf regionale Küche – meist eine Neuinterpretation einer Armenküche – ist, sofern sie ehrlich auf in der Region heimische, dort erzeugte Lebensmittel zurückgreift, von einem unermesslichen Wert.“

Osteria
Von Antipasti bis Dolci - 1.000 Rezepte!

Und nun möchten auch wir, da gerade Kürbis- und Trüffelzeit ist, ein wunderbares Rezept aus Osteria mit Euch teilen:

Sformato di Zucca e Tartufo

oder: Kürbis-Trüffel Auflauf aus der Osteria Ardegna, Dipol di Soragna (Parma), Emilia-Romagna

Tuber melanosporum, in Italien bekannt als Norcia- oder Spoleto-Trüffel, ist ein unterirdisch wachsender Pilz, der in der Nähe von Eichen-, Pappel- oder Haselnusswurzeln wächst. Diese schwarze Trüffel ist preiswerter und weniger begehrt als die weiße Trüffel (Huber magnatum). Während es eine Süde wäre, die weiße Trüffel zu kochen, werden das Aroma und der Geschmack der schwarzen Trüffel dadurch intensiviert.

Für 4 Personen:

Ungesalzene Butter zum Einfetten der Formen und zum Braten
1 EL Semmelbrösel
500 g geschälter und entkernter Kürbis
2 Knoblauchzehen, gehackt
4 große Eier, leicht verquirlt
3-4 EL Mehl
50 g geriebener Parmigiano Reggiano
1 schwarze Trüffel, fein gehobelt
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
Salz

Den Ofen auf 180-190 Grad vorheizen. 4 Back- oder Auflaufförmchen mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen, dann zur Seite stellen. Den Kürbis dünsten, dann pürieren und ebenfalls beiseitestellen. In einer Pfanne den Knoblauch in Butter anbraten, bis er sein Aroma entfaltet, dann das Kürbispüree dazugeben und so lange unter gelegentlichem Rühren braten, bis der Kürbis braun zu werden beginnt. Den Kürbis in eine Schüssel füllen, Eier und Mehl unterrühren (so viel Mehl unterrühren, dass die Mischung zwar nicht mehr flüssig, aber auch n nicht zähflüssig ist; eventuell braucht man nicht das ganze Mehl). Den geriebenen Käse, Trüffelspäne, Salz und eine Prise Muskatnuss untermischen. Die Mischung auf die vorbereiteten Formen verteilen und etwa 10 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, bis die Masse gestockt ist.

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