DIY im Advent

Oh du kreative Adventszeit

Haben Sie schon mit dem vorweihnachtlichen Dekorieren begonnen? Liegt der Adventskranz schon auf dem Tisch? Sind die Plätzchen schon eingetütet? In den letzten Tagen kam auch in der Callwey-Buchredaktion leicht Panik auf, als man plötzlich Kollegen mit allerlei Weihnachtsdeko durch die Gänge huschen sah. Doch auch, wenn am Sonntag der 1. Advent ist, lassen wir uns nicht aus der Ruhe bringen, denn jetzt beginnt schließlich die „staade Zeit“. Auf der Suche nach Last-Minute-Ideen, haben wir uns für uns und für Sie im Verlag umgehört.

Alle Jahre wieder eine neue Kreation

kreative Adventszeit Adventskranz Selbermachen
Den Adventskranz Selbermachen macht viel Freude.

„Seit ein paar Jahren bastele ich jedes Jahr für den Advent einen Kranz. Ziel ist es, dass er jedes Jahr anders aussieht. Für diesen Advent habe ich mich vom skandinavischen Stil inspirieren lassen. in Muss sind dann natürlich die Farben weiß und rot. Fertig gebundene Kränze aus Tannengrün gibt es mittlerweile ja fast überall zu kaufen. Die roten Schleifen sind schnell mit Geschenkband gebastelt und verleihen dem Kranz einen Farbtupfer. Die Zimtstangen werden mit Basteldraht zusammengebunden und die Drahtenden in den Kranz gesteckt. Gewürze wie Zimt, Sternanis oder Nelken sind nicht nur dekorativ, sie verströmen auch einen angenehm weihnachtlichen Duft. Am wichtigsten sind natürlich die Kerzen. Damit ich mich in diesem Jahr nicht entscheiden muss, welche ich zuerst anzünde, habe ich Kerzen mit den Ziffern 1 bis 4 besorgt. 😉 “

Anja Dürr, Marketing & Vertrieb

 

Omas Früchtebrot geht immer

kreative Adventszeit Rezept Omas Früchtebrot
Omas Früchtebrot

„Plätzchenbacken fällt dieses Jahr aus Zeitgründen bei mir leider flach. Aber zum Glück gibt es da ein innig geliebtes Rezept meiner Oma, das ich mittlerweile blind zubereiten kann: ihr herrlich saftiges Früchtebrot, das eigentlich ein extrem obstiger Rührkuchen ist. 😉 Schon beim Herrichten der Zutaten macht sich ein unglaublich weihnachtlicher Duft breit. Vanille, Lebkuchen, Zimt, Rum, Zitrus… Wer bis jetzt  noch keine Weihnachtsstimmung spürt, muss diesen Kuchen backen! Man hat auch langfristig was davon, in Frischhaltefolie gewickelt hält er sich von jetzt ab problemlos bis zum Heiligabend. Mein Tipp: Die ganzen Haselnüsse unbedingt in der Pfanne anrösten, das hebt das Aroma um Welten, außerdem duftet es herrlich. Wer Lust und Geduld hat, kann danach die braune Haut relativ problemlos abfriemeln.“

Verena Jaumann, Redakteurin Architektur/Bauen

Zutaten für eine 26 – 28 cm große Kastenform:

125g Butter {zimmerwarm}
125g Zucker {bei mir: Vollrohrzucker}
3 Eier {zimmerwarm}
125g Dinkelmehl
3 gestr. TL Backpulver
1 TL Lebkuchengewürz
1 TL gemahlene Vanille {z.B. von Biovegan}
½ TL Zimt
Saft ½ Zitrone
500g Dörrpflaumen
175g getrocknete Aprikosen
125g Rosinen
4cl Rum
200g Haselnüsse {ganz}
1 Prise Salz

Zubereitung

Rosinen in einem Schüsselchen mit Rum übergießen, stehen lassen. Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett einige Minuten rösten, bis sie zu duften beginnen und die braune Haut beginnt, sich von selbst zu lösen. Haut abziehen oder auch nicht, Nüsse grob hacken. Sie sollen noch spürbaren Biss haben, also nicht pulverisieren! Aprikosen und Pflaumen klein schneiden. Dinkelmehl mit Backpulver mischen, beiseite stellen. Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform buttern und mehlen oder mit Backpapier auslegen. Butter schaumig schlagen, Zucker nach und nach einrieseln lassen und rühren, bis er sich aufgelöst hat. Das dauert mind. 5 min, Vollrohrzucker löst sich auch nach 10 min nicht ganz auf, macht aber nix. Eier nacheinander kurz unterrühren, bis die Schlieren verschwunden sind. Vanille, Lebkuchengewürz, Zimt und Zitronensaft unterrühren, Pflaumen, Aprikosen und Rumrosinen gleich hinterher. Zum Schluss eine Prise Salz, Nüsse und Mehlmischung rasch unterrühren. In die vorbereitete Form geben und 60 min backen. Stäbchenprobe machen! Kuchen vor dem Anschneiden ganz auskühlen lassen und zum frisch halten in Frischhaltefolie wickeln.