27. Januar 2012 / Hagenkord
Ab geht die Post für Häuser des Jahres 2012
Wie es bei einer Jury-Sitzung für einen Architekturwettbewerb zugeht, das haben wir anlässlich des Awards 2011 bereits dokumentiert. Was aber passiert eigentlich in den Tagen, Wochen davor? Vor allem eines: Warten! Hoffen! Bangen!
Initiiert man einen solchen Award, hofft man natürlich, dass möglichst viele Büros mitmachen. Namhafte dazu. Mit guten Projekten. Schließlich soll die Dokumentation der 50 Häuser, die September 2012 vorgelegt wird, auch die Besten der Besten zeigen.
Für den Wettbewerb Häuser des Jahres 2012 lief am 25. Januar die Einreichungsfrist ab. Eine Woche zuvor hatten gerade einmal zehn Büros Unterlagen geschickt. Klar, dass das nicht zum Seelenfrieden der lieben Kollegin beitrug, die für Organisation und Ablauf verantwortlich ist.
Am nächsten Tag drei weitere; am übernächsten fünf. Die Unruhe wird größer, die Blässe um die Nase steigt. „Ob wir nicht doch noch eine Telefonaktion starten? Vielleicht haben manche Büros die Unterlagen nicht erhalten?“ So geht’s dahin – bis, ja bis die Post am 25., 26., 27. Januar (es zählt ja der Poststempel!) körbeweise die ersehnten DIN A4-Kuverts reinträgt.
Mittlerweile zählen wir über 200 Einreichungen! Das ist außerordentlich! Und bestätigt: auf Architekten ist Verlass! Termine werden eingehalten (auch wenn man sich manchmal wünscht, es nicht gar so genau zu nehmen).
Wir bedanken uns bei allen Büros, die teilgenommen haben.
PS: Der Kollegin, der vor ein paar Tagen noch ganz blass um die Nase war, stehen nun übrigens die Schweißperlen auf der Stirn; schließlich müssen die zahlreichen Beiträge für die Jury-Sitzung aufbereitet werden – und die findet bereits am 10. Februar statt.
Weitere Informationen unter www.haeuser-des-jahres.com.
Bereits in 2. Auflage im Callwey Verlag erschienen: Häuser des Jahres